Bericht vom Drittplazieren Ferdinand Steffan. Leider etwas verspätet, aber die Roundabout hat in den letzten Tagen meine volle Aufmerksamkeit gebraucht. Sorry für die Verspätung
Euer Admin
Peter Czajka
Wechselhaftes Wetter am Neusiedler See
Von Mittwoch 3. bis Samstag 6. Juni fand in Mörbisch der Europacup der 16er-Jollenkreuzer statt. Das Wetter zeigte sich dabei von seiner abwechslungsreichen Seite und sorgte bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für einige Herausforderungen.
Schon am Mittwoch machten starker Wind, kühle Temperaturen und Regen das Segeln unmöglich. Deshalb konnten keine Wettfahrten stattfinden.
Leichtwind zum Auftakt
Am Donnerstag gab es zunächst eher wenig Wind. Trotzdem konnten zwei schöne Wettfahrten gesegelt werden. Ein bisschen schade war, dass das Wettfahrtprogramm bereits beendet war, als später noch ein angenehmer Südwind aufkam, der sicher für weitere spannende Rennen gesorgt hätte.
Kräftiger Wind als Ausgleich
Der Freitag begann mit einer einstündigen Startverschiebung an Land. Danach konnten bei kräftigem und konstantem Wind gleich vier Wettfahrten gesegelt werden. Die tollen Bedingungen machten richtig Spaß und ließen die wetterbedingt schwierigen Tage davor schnell vergessen.
Am Samstag war der Wind dann leider zu unbeständig, um noch eine faire Wettfahrt durchzuführen. Damit blieb es bei insgesamt sechs gesegelten Wettfahrten.
Spannende Rennen und neue Gesichter
Die Wettfahrten waren während der gesamten Veranstaltung spannend und oft hart umkämpft. Besonders gefreut hat uns die Teilnahme einiger Boote aus Deutschland. Die Klasse hofft natürlich, künftig noch mehr internationale Crews bei den Regatten begrüßen zu können.
Außerdem fanden einige neue Seglerinnen und Segler den Weg in die Klasse und sorgen damit für frischen Wind in der 16er-Jollenkreuzer-Gemeinschaft.
Zu den Ergebnissen…
Nach den ersten Wettfahrten lagen Beate Zeiner und Wolfgang Zeiner an der Spitze. Mit starken Leistungen erwischten sie einen richtig guten Start in die Regatta. Da sie danach jedoch keine weiteren Wettfahrten mehr segelten, konnten sie ihre Führung nicht verteidigen.
Den Gesamtsieg holten sich einmal mehr die sehr souverän segelnden Seriensieger aus Mörbisch, Bernd und Werner Tremmel.
Auf Platz zwei landeten Peter Czajka und Sandy Klima aus Rust, die vor allem durch ihre Konstanz aufzeigen konnten.
Über Rang drei durften sich Klemens Steffan und Ferdinand Steffan freuen – also mein Papa und ich.
Knapp am Stockerl vorbei segelten Anton und Irene Horvath vom UYCNS. Vor allem bei kräftigem Wind zeigten sie trotz ihres vergleichsweise geringen Gewichts ihr großes Können und erreichten mehrere starke Einzelplatzierungen. Auch das Opa/Enkel Duo Helmut Tremmel und Michi Rathmann haben das ein oder andere Mal bewiesen, dass sie richtig schnell segeln können und landeten auf Rang fünf.
Fazit
Ein großer Dank gilt dem Yachtclub Mörbisch, der durch die familiäre Stimmung und super Verköstigung an Land eine wirklich hervorragende Woche geliefert hat. Trotz des wechselhaften Wetters war der Europacup in Mörbisch eine rundum gelungene Veranstaltung. Spannende Wettfahrten, gute Stimmung an Land und auf dem Wasser (etwas sportlicher Ehrgeiz am Wasser gehört natürlich dazu) sowie viele enge Duelle machten die Regatta zu einem richtig gelungenen Event für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Ferdinand Steffan Aut10
Fotos in der Drop Box vom Yachtclub Mörbisch


















