Aufgrund der derzeitigen Wasserstandsituation ist eine Durchführung der Landesmeisterschaft leider nicht möglich.

Bericht von den Drittplazieren Florian und Michel Uhl (AUT90)

Der vom Yacht Club Mörbisch veranstaltete Pannonia Cup wurde am 25. und 26.07 ausgesegelt. Es waren 14 Schiffe am Start, wobei die Klasse der 16er Jollenkreuzer mit 6 Booten am zahlreichsten vertreten war.
Im Zuge des Pannonia Cups wurde auch die Landesmeisterschaft der 20er Jollenkreuzer gesegelt.

25.07.2026

Der Neusiedlersee präsentierte sich am ersten Segel Tag mit perfekten Bedingungen (Südwind durchschnittlich 4 Bft). Es wurde daher von der Wettfahrtleitung beschlossen 3 Wettfahrten zu segeln.
In der ersten Wettfahrt stellte sich die üblicherweise bevorzugte Ostseite, nicht wie meistens als die bessere heraus, das Feld teilte sich und wir fuhren in bester Gesellschaft mit Bernd und Werner Tremmel sowie mit Team Andreas Zethner nach Osten. Bekanntlich treten schlechte Ereignisse gehäuft auf – es brach der Halsring unserer neuen Genua an der 2. Kreuz. Zwischenzeitlich fanden Anton und Irene Horvath ihre persönliche Isobare und segelten einen souveränen 1. Platz ins Ziel.
Die 2. Und 3. Wettfahrt waren von gleichen Bedingungen geprägt, allerdings stellten Bernd und Werner Tremmel die gewohnte Rangordnung wieder her und erzielten 2 erste Plätze. Da wir aus bekannten Gründen mit der 2er Fock segeln mussten waren die erzielten Plätze 2 und 3. für uns mehr als zufriedenstellend. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass die Klasse der 16 er Jollenkreuzer aufgrund des sehr niedrigen Wasserstandes bevorteilt war, eine Tatsache die sich auch im Endergebnis widerspiegelt.

26.07.2026

Kurz gesagt – kein Wind und sehr heiß
Ein Dank gebührt der ausgezeichneten Wettfahrtleitung (Sissy Zehntner und Thomas Palme) die darauf verzichteten, die Teilnehmer nicht in den Booten zu „grillen“ sondern uns Segler im Clubgelände bei Snacks und kühlen Getränken auf den angesagten Wind warten zu lassen. Um 13:30 wurde die Veranstaltung für beendet erklärt – eine Entscheidung die sich als richtig erwies, da der Wind erst in den Abendstunden angesprungen ist.

Ergebnisse:
Wie bereits erwähnt hatte die Klasse der 16er Jollenkreuzer aufgrund des prekären Wasserstandes Vorteile und belegten die vorderen Plätze. Das Treppchen setzte sich aus den Teams Tremmel, Horvath und Uhl zusammen. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass das 16er Feld (sieht man von Bernd und Werner ab) sich relativ geschlossen präsentierte. (zwischen Platz 3 und 5 lagen lediglich 2 Punkte), daher verdient der Wanderpokal bislang seinen Namen nicht. (er steht stationär bei Bernd und Werner.) Hinter den 16 er Jollenkreuzer belegte Erich Zethner mit Tochter und Enkel Platz 7 auf einer Shark 24.


In der 20er Jollenkreuzer Klasse konnte sich Altmeister Helmut Tremmel mit seinen Enkelsöhnen den Titel sichern. Der Topfavorit Andreas Zethner verursachte einen Frühstart und hatte daher ein OCS in der Wertung.
Ein Dank gebührt dem Yacht Club Mörbisch der (wie immer) eine erstklassige Veranstaltung durchgeführt hat.

Florian und Michael Uhl (AUT90)

Zu den Egebnislisten

Bericht vom Drittplazieren Ferdinand Steffan. Leider etwas verspätet, aber die Roundabout hat in den letzten Tagen meine volle Aufmerksamkeit gebraucht. Sorry für die Verspätung

Euer Admin
Peter Czajka

Wechselhaftes Wetter am Neusiedler See

Von Mittwoch 3. bis Samstag 6. Juni fand in Mörbisch der Europacup der 16er-Jollenkreuzer statt. Das Wetter zeigte sich dabei von seiner abwechslungsreichen Seite und sorgte bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für einige Herausforderungen.

Schon am Mittwoch machten starker Wind, kühle Temperaturen und Regen das Segeln unmöglich. Deshalb konnten keine Wettfahrten stattfinden.

Leichtwind zum Auftakt

Am Donnerstag gab es zunächst eher wenig Wind. Trotzdem konnten zwei schöne Wettfahrten gesegelt werden. Ein bisschen schade war, dass das Wettfahrtprogramm bereits beendet war, als später noch ein angenehmer Südwind aufkam, der sicher für weitere spannende Rennen gesorgt hätte.

Kräftiger Wind als Ausgleich

Der Freitag begann mit einer einstündigen Startverschiebung an Land. Danach konnten bei kräftigem und konstantem Wind gleich vier Wettfahrten gesegelt werden. Die tollen Bedingungen machten richtig Spaß und ließen die wetterbedingt schwierigen Tage davor schnell vergessen.

Am Samstag war der Wind dann leider zu unbeständig, um noch eine faire Wettfahrt durchzuführen. Damit blieb es bei insgesamt sechs gesegelten Wettfahrten.

Spannende Rennen und neue Gesichter

Die Wettfahrten waren während der gesamten Veranstaltung spannend und oft hart umkämpft. Besonders gefreut hat uns die Teilnahme einiger Boote aus Deutschland. Die Klasse hofft natürlich, künftig noch mehr internationale Crews bei den Regatten begrüßen zu können.

Außerdem fanden einige neue Seglerinnen und Segler den Weg in die Klasse und sorgen damit für frischen Wind in der 16er-Jollenkreuzer-Gemeinschaft.

Zu den Ergebnissen…

Nach den ersten Wettfahrten lagen Beate Zeiner und Wolfgang Zeiner an der Spitze. Mit starken Leistungen erwischten sie einen richtig guten Start in die Regatta. Da sie danach jedoch keine weiteren Wettfahrten mehr segelten, konnten sie ihre Führung nicht verteidigen.

Den Gesamtsieg holten sich einmal mehr die sehr souverän segelnden Seriensieger aus Mörbisch, Bernd und Werner Tremmel.

Auf Platz zwei landeten Peter Czajka und Sandy Klima aus Rust, die vor allem durch ihre Konstanz aufzeigen konnten.

Über Rang drei durften sich Klemens Steffan und Ferdinand Steffan freuen – also mein Papa und ich.

Knapp am Stockerl vorbei segelten Anton und Irene Horvath vom UYCNS. Vor allem bei kräftigem Wind zeigten sie trotz ihres vergleichsweise geringen Gewichts ihr großes Können und erreichten mehrere starke Einzelplatzierungen. Auch das Opa/Enkel Duo Helmut Tremmel und Michi Rathmann haben das ein oder andere Mal bewiesen, dass sie richtig schnell segeln können und landeten auf Rang fünf.

Fazit

Ein großer Dank gilt dem Yachtclub Mörbisch, der durch die familiäre Stimmung und super Verköstigung an Land eine wirklich hervorragende Woche geliefert hat. Trotz des wechselhaften Wetters war der Europacup in Mörbisch eine rundum gelungene Veranstaltung. Spannende Wettfahrten, gute Stimmung an Land und auf dem Wasser (etwas sportlicher Ehrgeiz am Wasser gehört natürlich dazu) sowie viele enge Duelle machten die Regatta zu einem richtig gelungenen Event für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Ferdinand Steffan Aut10

Fotos in der Drop Box vom Yachtclub Mörbisch